2. Preis | Kirchplatz Ibbenbühren

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In Zusammenarbeit mit schneider + schumacher, Frankfurt am Main
Ziel der Neugestaltung ist zum einen die Einbeziehung der prägenden Elemente. Zum anderen passt sie sich den Anforderungen aller Nutzergruppen an. Die Neugestaltung muss behutsam vorgenommen werden, ohne die vorhandenen, ästhetisch hochwertigen Strukturen zu schwächen oder gar zu entfernen.

Aus dem städtebaulichen Kontext heraus wird die besondere Stellung des Kirchengebäudes durch einen großformatigen Plattenbelag betont. Der Belag begünstigt im direkten Umfeld des Kirchengebäudes eine „barrierefreie“ Oberfläche, welche sich im Bereich der westlichen Platzkante auch für eine barrierefreie Nutzung der den Platz prägenden Gastronomie eignet.
Die Zuwegungen des Platzes im Bereich des Kirchenportals und des südlichen Kirchplatzes werden stufenlos angeschlossen, so dass im Verlauf der westlichen Platzkante eine durchlaufend barrierefreie Erschließung entsteht. Der Entwurf sieht vor, wichtige Blickbeziehungen freizustellen und die Gewichtungen gegenüber dem Bestand neu zu setzen.

Der südliche Platzbereich wird in seiner Aufenthaltsqualität durch Schmuckbeete und eine Gruppe zierender Kleinbäume gestärkt. Das Beleuchtungskonzept sieht in erster Linie die Inszenierung des Kirchengebäudes als städtebaulichen Solitär und Urheber des Gefüges vor.