Anerkennung | Kunsthalle Mannheim

Info
mit schneider + schumacher, Frankfurt M.
Die neue Kunsthalle Mannheim stellt aus städtebaulicher Sicht das Pendant zum, gegenüber des Friedrichsplatzes liegenden, Kongresszentrum Rosengarten. Beide stehen sich auf steinernen Teppichen gegenüber.
Die neue Kunsthalle steht auf einer orthogonalen Sandsteinfläche, deren klare, präzise Form aus der Formensprache des Friedrichsplatzes abgeleitet ist. Als Platzoberfläche sieht der Entwurf den ortstypischen rötlichen Sandsteinbelag in großformatigen Platten vor.
Die öffentlichen Gehwegbereiche sollen in einem kleinformatigen Plattenmuster ebenfalls in Sandstein verlegt werden. Der Vorplatz wird das Entree zur Kunsthalle. Er wird als ein großzügiger, ruhiger städtischer Raum, der durch die Besucher und Passanten belebt wird, gestaltet.
Der Belag des Vorplatzes leitet den Besucher direkt in die Kunsthalle.
Die historischen Eingänge des Billigbaus werden durch weiße Ortbetonplatten akzentuiert. Der bestehende Baumbestand wird in den Entwurf integriert und so ergänzt, dass der Billigbau und die neue Kunsthalle durch einen Rahmen aus Bäumen gefasst wird.
Der Billigbau steht auf einer Rasenfläche. Die Sandsteinfläche wird im Bereich des Athene Trakts aufgelöst, sodass zwischen den Platten grüne Rasenfugen ausgebildet werden. Dieser unterbaute Bereich kann als geschützter Skulpturengarten bespielt werden. Südlich des Billigbaus ist eine strapazierfähige Rasenfläche für den Skulpturengarten geplant.