Blüten und Palmenhaus | Frankfurt a.M.

Info
In Zusammenarbeit mit haber turri architekten, frankfurt a.m.
Das neue Blüten- und Schmetterlingshaus kontrastiert als Pretiose, dessen Form durch Leichtigkeit, Präzision und Praktikabilität bestimmt ist, mit seiner einerseits durch Parklandschaft, andererseits durch Funktionsbauten geprägten Umgebung. Es ist als offenes, helles und lebendiges Gebäude konzipiert. Seine angemessene Zeichenhaftigkeit bezieht es aus dem Zusammenspiel der klaren Geometrie mit asymmetrischen Kreissegmenten. Die daraus entstehende differenzierte räumliche Atmosphäre bietet einen repräsentativen Rahmen, um die faszinierenden Exponate zu zeigen. Das System der konstruktiven und räumlichen Struktur ist modular aufgebaut. Effizienz im Einsatz von Ressourcen und Energie wird - analog zu der Welt der Pflanzen - zu einem zentralen Qualitätsmerkmal des Gebäudes.
Bewusst verweigert sich der Entwurf der vordergründigen Versuchung, die florale Metapher der Ausstellungsobjekte architektonisch zu formulieren. Er versteht sich stattdessen als moderne Interpretation der von reduzierter Konstruktion geprägten Raumidee klassischer Schaugewächshäuser. Mit der funktionalen, an der bisherigen baulichen Lösung orientierten Organisation der Produktionsgewächshäuser wird - unter Verwendung von Standardsystemen - die Vorraussetzung für den Einsatz moderner, wirtschaftlicher Verfahren zur Hege und Pflege von Pflanzen geschaffen.