Julius Kühn-Institut Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Info
Geplant mit struhkarchitekten, Braunschweig
Bauherr: LBB Sachsen-Anhalt, NL West Halberstadt
Projektkosten: 1.700.000 Euro
Fläche: 25.000 m2 Leistungen:
Lph 1-8 Zeitraum: 2002-2007

Das klare Ordnungsprinzip der städtebaulichen Figur wird in den Freianlagen weitergeführt und zieht sich über die Neubauten hinaus über die gesamte Anlage der BAZ, so daß ein geschlossener Gesamteindruck entsteht. Das Leitbild für das gestalterische Gesamtkonzept der Freianlagen ist das eines Gutshofes, aufgegriffen zum einen durch die Verwendung von Kulturpflanzen wie Wein und Obstbäumen und zum anderen durch die regenwassergespeisten offenen Wasserflächen, die an dörfliche Feuerlöschteiche erinnern.
Die Verwendung von aus den Züchtungen der BAZ stammenden Obst- und Weinsorten vermittelt den Bezug zur Aufgabe der Forschungsanstalt und stellt sowohl eine Außenpräsentation her, wie auch einen hohen Identifikationswert bei den Mitarbeitern. Dieses vermittelnde Gestaltungsthema im Freiraum einerseits und zahlreiche Ausgänge aus den Neubauten und Wegebeziehungen zu den Gewächshäusern und Wirtschaftsgebäuden andererseits stehen für die intensive Verflechtung von wissenschaftlicher Arbeit in den Labors mit den Versuchen im Freiland und in den Gewächshäusern.
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