Quartier (n) | Düsseldorf

Info
Bauherr: Aengevelt Projektentwicklung, Düsseldorf
Fläche: 6.000qm
Bausumme: ca. 250.000 Euro
Leistungsphasen: Lph 1-8
Zeitraum: 2005-2006
Die Idee: Klangteppich Geräusche überqueren die Grenzen zwischen Airport, Dienstleistungs- und Bürostandort, Autobahn und Bahnlinie. Düsentriebwerke - Geräusche von Flugzeugen, Vielzylinder - Geräusche von Autos, Lüfter - Geräusche von Computern, Stahl auf Stahl - Geräusche von Eisenbahnen.
Wir hören unendlich viele Überlagerungen von maschinell, in sich rhytmischen Geräuschen zu indifferenten Geräuschsituationen. Audiowüsten-, Audiosphären.

Synchromatik Wir strukturieren den in der vorgefundenen Indifferenz störenden Klangteppich mit den Mitteln der baulichen Abbildung von tonalen Strukturen. Bewegung und optischer Rhytmus verwandeln das als endlos rauschend und monoton erscheinende Geräusch in eine Szene mit belebter Musik. Aus Baumasse werden Gebäude, aus Verkehrsbegrünung wird Garten.

What you see, is what you hear. What you hear , ist what you see. ornament sound - ornament garden

Seit den ersten persischen Paradiesgärten ist die Einführung der Struktur in die wilde Umwelt mit dem Beiwort 'Paradies' belegt worden. Wir sehen unseren Vorschlag in der besten Tradition strukturierter gleich bleibender Umweltbemühungen des Menschen. Ton ist Struktur ist Rhytmus Geräusch lässt sich nicht vermeiden, aber strukturieren.

So verhält es sich auch mit räumlichen Gegebenheiten. Rhytmus ist eine Bedingung von Ruhe. Klang berührt die Seele. Identität und Ort Redundanz von Bild und Gartenmotiv ist der Stoff aus dem die Corporate Identity dieses Ortes erwächst.